Mit der Offenbarung des Johannes endet das Neue Testament. Für heutige Leser:innen ist das selbstverständlich. Aber das war nicht immer so. Lange Zeit war umstritten, ob die Offenbarung überhaupt zu den kanonischen Schriften gehört. In der Offenbarung werden äußerst viele Bezüge zum Alten Testament hergestellt – Symbole, Zahlen, Ereignisse – und zu einem kosmischen Drama neu kombiniert. Alles in kunstvoll poetischer Sprache. Prophetie und Apokalypse in eins. Ein Sendschreiben an die damaligen Gemeinden. Und auch für heute?
01:17 Vier Auslegungstraditionen
04:23 Die Offenbarung war umstritten
05:45 Wer war der Autor?
06:59 Wann wurde die Offenbarung geschrieben?
08:19 An wen wurde die Offenbarung geschrieben?
09:56 Wo und warum ist die Offenbarung entstanden?
11:02 Zu welcher Literaturgattung gehört die Offenbarung?
14:04 Welche Themen sind zentral?
15:22 Ein monumental chiastisches Diptychon
17:55 Das Narrativ in sieben Aussagen
19:21 Eine durchwachsene Wirkungsgeschichte
- Die Offenbarung des Johannes – Trostbuch in einer Welt voller Kriege und Krisen
- Konzepte vom 1000-jährigen Reich und die Erwartung des Messias
- Die Offenbarung als monumentales literarisches Diptychon
- Hat die Bibel einen Richtungspfeil? oder: Was ist das Neue am Neuen Testament?
- Die Bibel richtig verstehen und auslegen
- Bibelauslegung mit weitem Horizont – oder: In den faszinierenden Sprachkosmos der Bibel eintauchen